Qualifizierung zur Familienhelferin
Träger:
Ev. Jugendhilfe Friedenshort gGmbH im Kinder- Jugend- und Familienhilfezentrum am Fischbacherberg (KiJuFaz)

10 Frauen im Alter von 21 - 25 Jahren erhalten eine Qualifikation in der Kinderbetreuung / Tagespflege. Die Maßnahme enthält 160 Unterrichtseinheiten in Fachtheorie, 40 Unterrichtseinheiten in arbeitsmarktbezogenen Inhalten, und 40 Unterrichtseinheiten Praxisanteil. Teilnehmerinnen, die die Qualifizierung erfolgreich abschließen, erhalten das bundesweit anerkannte Zertifikat des  Bundesverbandes für Kinderbetreuung in Tagespflege e.V. und sind damit nicht nur in Siegen im Bereich der Tagespflege vermittelbar.

Die Akquise erfolgt durch Medieninformationen, Aushänge und Kontaktaufnahme über die ARGE.

Die Fachtheorie wird durch Fachkräfte der Maßnahmenträgerin geleistet. Die Arbeitsmarktbezogenen Inhalte sollen durch die VHS oder andere örtliche Bildungsträger abgedeckt werden. Während der gesamten Qualifizierung wird in Kooperation mit der Servicestelle Kinderbetreuung und dem Tagespflegebüro der Stadt Siegen kooperiert, insbesondere bei der Auswahl von Praktikumsplätzen und bei der Praktikumsbegleitung/Reflexion.

Geplanter Zeitraum:

01.02.2005 – 31.05.2005
01.02.–18.02.2005 Teilnehmer/innen- Akquise und Auswahl
28.02.–31.05.2005 14 Wochen, Mo–Fr  in Teilzeit von 8.30–12.00 Uhr

davon Fachtheorie zur Tagespflege: 160 Unterrichtseinheiten Deutsch, PC und arbeitsmarktbezogene Inhalte: 40 Unterrichtseinheiten.

Erste Hilfe am Kind 12 Unterrichtseinheiten DRK Praxishospitation und Praktikum: 40 Unterrichtseinheiten mit bedarfsgerecht organisierter Kinderbetreuung für die Teilnehmer/innen.

Im Anschluss an das Projekt werden die Frauen, die erfolgreich teilgenommen haben, in der Datenbank zur Vermittlung für Tagespflegepersonen beim Jugendamt aufgenommen.

Die Nachfrage nach Kinderbetreuung für unter 3Jährige und in den Randzeiten ist in Siegen groß. Flexible und qualifizierte Tagesmütter werden gesucht.

Fazit Die Qualifizierung hat im angestrebten Umfang stattgefunden. Die Teilnehmerinnen sind sehr engagiert. Die Anschlussbetreuung konnte sichergestellt werden.
Für die Arbeit im Stadtteil steht eine Gruppe von Helferinnen bereit, auf die zurückgegriffen werden kann. Die verbindlich festgelegten Indikatoren wurden im Wesentlichen erreicht.

Die Einrichtung eines Pfegekreises – eher Hoffnung als hartes Projektziel – aus dem Kurs heraus wurde nicht realisiert, da die Teilnehmerinnen die individuelle Stellensuche bzw. die Betreuung durch die Minijob-Agentur vorziehen.

Die Teilnehmerinnen ziehen eine sehr positive Bilanz anhand der Indikatoren: Anwesenheit, Engagement, Umgang untereinander, Äußerungen der Teilnehmerinnen und Referent/-innen, Bewertung der Teilnehmerinnen im Abschlussgespräch.

Die Teilnehmerinnen streben an, selbstorganisierte regelmäßige Treffen einzurichten zur gegenseitigen Unterstützung und zum Erfahrungsaustausch. Der MP-Träger kann die dafür notwendigen Räumlichkeiten zur Verfügung stellen.