Kleiderladen
Träger:
Neue Arbeit Siegerland gGmbH (NAS)

Vorhaben:

Einrichtung eines Kleiderladens

Die Förderung soll den Aufbau, die Einrichtung und die Inbetriebnahme eines Kleiderladens als Sozialkaufhaus ermöglichen.

Zielgruppe:

a) 10 arbeitslose weibliche Jugendliche bis 25 Jahren mit Wohnort am Fischbacherberg. Das Interesse, beruflich im Bereich Einzelhandel (Bekleidung) tätig zu werden, muss vorhanden sein.

b) 1 - 2 Anleiterinnen, die über eine berufliche Qualifizierung im Bereich Einzelhandel verfügen und in der Lage sind, ihr Wissen an junge Mädchen weiterzugeben. Vorrangig für diese Tätigkeit würde eine arbeitslose Verkäuferin mit Wohnort am Fischbacherberg zu akquirieren sein.

Falls es nicht gelingt, genügend interessierte Jugendliche zu finden, soll die Projektteilnahme Wiedereinsteigerinnen angeboten werden.

Projektziele:

  Qualifizierung im Einzelhandel als Basisqualifikation    Einrichtung eines Kleiderladens, der nach dem Abschluss der Projektphase als eigenständiges, von öffentlichen Förderungen unabhängiges Projekt von den Erträgen finanziert werden kann.    Schaffung mindestens eines festen Arbeitsplatzes.

Durchführung:

Die Neue Arbeit Siegerland gGmbH mietet eine Räumlichkeit zur Einrichtung des Kleiderladens an. Logistisch ist dies für die NAS keine Schwierigkeit, da unser Kooperationspartner IBAL von der Diakonie in Südwestfalen bereits Erfahrungen mit einem Kleiderladen in Siegen, in der Friedrichstraße hat. Auf dortige Erfahrungen kann bei der Einrichtung zurückgegriffen werden. Ebenfalls ist eine große Palette an Waren bereits vorhanden, die ohne weiteren Kostenaufwand die Erstbestückung des Ladens mit gut erhaltener Bekleidung (Damen- und Herrenoberbekleidung, Kinderbekleidung, Babyausstattungen) gewährleisten kann. Die Waren werden zu einem geringen Preis an die Bevölkerung des Stadtteils abgegeben, ein Umtausch von Kleidung (z.B. gut erhaltene Umstandsmode gegen Babyerstbekleidung) ist möglich.

Weitere Angebote sind eine Nähstube und ein Bügelservice, der in einem Nebenraum zum Verkaufsraum eingerichtet wird.

Das Projekt ist in sich abgeschlossen. Als Nachweis für den Abschluss des Projektes dient die Erfüllung der Erfolgsindikatoren.

Ein weiteres, in sich abgeschlossenes Projekt ist für den zweiten Projektzeitraum geplant: Die Erweiterung des Kleiderladens um ein Möbellager und um Haushaltsgegenstände, so dass im Jahr 2006 ein Sozialkaufhaus im Stadtteil vorhanden ist und sich selber trägt.

Fazit

Das Ziel, eine Qualifizierung von unter 25-jährigen, konnte leider nicht erreicht werden, da sich trotz intensiver Teilnehmer/-innen-Akquise keine Interessent/innen gefunden haben. Allerdings konnte durch die Einrichtung des mittlerweile selbständig laufenden Kleiderladens ein sozialversicherungspflichtiger Arbeitsplatz geschaffen werden. Der Träger wird den Laden aufrechterhalten und nach Bedarf erweitern.