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Um nachhaltige
Strukturen aufzubauen, ist beabsichtigt, im Fördergebiet ein
"Sozialkaufhaus" zu installieren. Dazu werden die Räumlichkeiten eines
leerstehenden ehemaligen Lebensmittelladens genutzt, welcher zentral in der
Nähe eines neuen Industriegebietes liegt und somit eine gute Anlaufstelle
darstellt. Zur Realisierung des Sozialkaufhauses und zur Förderung kleiner
Träger werden verschiedene Mikroprojekte als Teilprojekte durchgeführt. Die
Gesamtkoordination hat der Internationale Bund, NRW. Er untervermietet die
einzelnen Teilbereiche an die Mikroprojektträger.
Ein Teilprojekt des neuen Sozialkaufhauses ist das "Begegnungscafe".
Unter der fachlichen Anleitung eines ausgebildeten Fachkraft
sollen 6 Anwohner/Innen berufsvorbereitende Qualifikationen im Fachgebiet
Gastgewerbe erwerben. Gemeinsam mit den Fachkräften werden
TeilnehmerInnen
ausgesuchte Lebensmittel- und Servierarbeiten planen, vorbereiten und
durchführen. Begleitend erfolgt aber auch die Anleitung zur
selbstverantwortlichen und teamfähigen Arbeit.
Durch eine erfolgreiche Absolvierung der Maßnahme sollen sich Chancen der
TeilnehmerInnen
bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz bzw. bei beruflichen
Wiedereinstieg deutlich erhöhen. Es ist geplant, mindestens 2 Arbeitsplätze
einzurichten.
Die
TeilnehmerInnen
sollen im Gastgewerbe qualifiziert geschult werden. Themenschwerpunkte:
•
berufliche
Neuorientierung
•
Qualifizierung
im Umgang mit Lebensmitteln und Maschinen zur Verarbeitung
•
Vermittlung
gastgewerblicher Grundfähigkeiten, die geeignet sind, den
TeilnehmerInnen
berufliches Wissen und Fertigkeiten zu vermitteln.
Nach erfolgreichem Abschluss der Maßnahme sollen möglichst alle
TeilnehmerInnen
in ein betriebliches Praktikum, eine aufbauende Qualifizierungsmaßnahme oder
ein Arbeitsverhältnis vermittelt werden.
Langzeitarbeitslose
TeilnehmerInnen
sollen sich nach langer Beschäftigungslosigkeit wieder an die Anforderungen
eines geregelten Arbeitstages gewöhnen.
Die TN/innen werden über lokale Netzwerke in Kooperation mit dem
Stadtteilbüro akquiriert. Dabei werden die bereits einschlägig bekannten
Personen aus dem Arbeitslosenmilieu bevorzugt, sofern sie der Zielgruppe
entsprechen.
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