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Um nachhaltige
Strukturen aufzubauen, ist beabsichtigt, ein "Sozialkaufhaus" zu
installieren. Dazu werden die Räume eines leerstehenden Lebensmittelladens
genutzt, welcher zentral in der Nähe eines neuen Industriegebietes liegt und
somit eine gute Anlaufstelle darstellt. Zur Realisierung des
Sozialkaufhauses und zur Förderung kleiner Träger werden verschiedene
Mikroprojekte als Teilprojekte durchgeführt. Die Gesamtkoordination hat der
Internationale Bund, NRW.
Ein Teilprojekt des neuen Sozialkaufhauses ist ein Qualifizierungsprojekt im
Bereich Grundlagen für Umbau/Renovierung. Es bietet sich an, die
Qualifizierungsmaßnahme innerhalb der leerstehenden Räume des zukünftigen
Sozialkaufhauses, in Absprache mit den anderen Projekten (Kleider- und
Möbelladen, Begegnungscafe, Änderungsschneiderei) durchzuführen.
Die TN/innen haben unter der Anleitung eines selbständigen Architekten und
des Ausbilders die Möglichkeit, sich im Bereich einfache Modernisierung von
Wohnungen zu qualifizieren (z.B. Verlegen von Leitungen für Strom oder
Wasser, Aufbau einer Trockenwand, Fliesen von Wänden im Badezimmer oder
Küche, etc.).
Schwerpunkte:
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Verlegen von
Leitungen und Montieren von Geräten
•
Trockenbau
•
Fliesen legen
Durch eine erfolgreiche Absolvierung der Maßnahme sollen sich die Chancen
der TeilnemerInnen bei der Suche nach beruflichen Wiedereinstieg bzw.
Ausbildungsplatz deutlich erhöhen.
Nach erfolgreichem Abschluss des Projektes sollen möglichst alle
TeilnemerInnen in ein betriebliches Praktikum, eine aufbauende
Qualifizierungsmaßnahme, einen Ausbildungsplatz oder ein Arbeitsverhältnis
vermittelt werden.
Langzeitarbeitslose TN/innen sollen sich nach langer Beschäftigungslosigkeit
wieder an die Anforderungen eines geregelten Arbeitstages gewöhnen.
Die TeilnemerInnen werden über lokale Netzwerke in Kooperation mit dem
Stadtteilbüro akquiriert. Dabei werden die bereits einschlägig bekannten
Personen aus dem Arbeitslosenmilieu bevorzugt, sofern sie der Zielgruppe
entsprechen.
Die TeilnemerInnen sind nicht identisch mit den TN/innen aus dem parallel
laufenden Projekt "Fit in Holz und Gestaltung"!
Fazit:
Es kann eine sehr positive Bilanz gezogen werden.
Insbesondere deshalb, weil schon mehrere Teilnehmer einen festen
Arbeitsplatz erhalten oder große Aussichten haben, einen Ausbildungsplatz im
Sanitärbereich zu erhalten. Die Teilnehmer/inne (TN) wurden bei der
Erledigung ihrer Aufgaben auch von ortsansässigen Arbeitgebern beobachtet
und danach auf eine mögliche Anstellung an-gesprochen.
Dieses Projekt war als Teilprojekt zur Realisierung eines Sozialkaufhauses
unter Beteiligung verschiedener Träger und in Koordination mit verschiedenen
Mikroprojekten vorgesehen. Dadurch ergab es sich, dass die TN unter reellen
Arbeitsbedingungen (Zeitdruck, Zusammenarbeit mit völlig unterschiedlichen
Personengruppen und unterschiedlichen Gewerken) arbeiten mussten. Trotzdem
haben alle TN sehr motiviert und z.T. selbständig mitgewirkt.
Alle TN haben sehr motiviert mitgearbeitet und sind stolz auf ihre
geleistete Arbeit, da für jeden sichtbar ist: Durch ihren persönlichen
Einsatz konnte das Sozialkaufhaus „net(t)werk“ entstehen.
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