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Um nachhaltige
Strukturen aufzubauen, ist beabsichtigt, ein "Sozialkaufhaus" zu
installieren. Dazu werden die Räume eines leerstehenden Lebensmittelladens
genutzt, welcher zentral in der Nähe eines neuen Industriegebietes liegt und
somit eine gute Anlaufstelle darstellt. Zur Realisierung des
Sozialkaufhauses und zur Förderung kleiner Träger werden verschiedene
Mikroprojekte als Teilprojekte durchgeführt. Die Gesamtkoordination hat der
Internationale Bund, NRW.
Ein Teilprojekt des neuen Sozialkaufhauses ist ein Qualifizierungsprojekt im
Bereich Holzverarbeitung/Umgang mit holzverarbeitenden Maschinen etc. Die
Produkte aus diesem Projekt, wie z.B. Regale, werden später dem
Sozialkaufhaus kostenlos zur Verfügung gestellt.
In der vorangegangenen Förderperiode hat der Träger ein ähnliches Projekt (Hol(z)
dir einen Job) für den Außenbereich (z.B. Ruhebänke) durchgeführt. Dieses
neue Projekt zielt mit einem neuen Konzept auf andere TeilnemerInnen, und
qualifiziert wird an Produkten für den Innenbereich (z.B. Regale).
Unter der fachlichen Anleitung eines ausgebildeten Tischlermeisters (eigene
Firma) sollen 6 TeilnemerInnen berufsvorbereitende Qualifikationen im
Fachgebiet Holz erwerben. Die TeilnemerInnen werden ausgesuchte Holz- und
Gerätearbeiten planen, vorbereiten und durchführen. Begleitend erfolgt aber
auch die Anleitung zur selbstverantwortlichen und teamfähigen Arbeit.
Durch eine erfolgreiche Absolvierung der Maßnahme sollen sich Chancen der
TeilnemerInnen bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz bzw. bei
beruflichen Wiedereinstieg deutlich erhöhen.
Die TN/n sollen unter fachlicher Anleitung u. Betreuung im Holz- und
Gerätebau qualifiziert werden. Im Vordergrund steht dabei die berufliche
Neuorientierung der TeilnemerInnen, die Qualifizierung im Umgang mit
Werkzeugen und Maschinen zur Holzverarbeitung sowie Vermittlung
handwerklicher Grundfähigkeiten, die geeignet sind, berufliches Wissen und
Fertigkeiten zu vermitteln.
Nach erfolgreichem Abschluss des Mikroprojektes sollen möglichst alle
TeilnemerInnen in ein betriebliches Praktikum, eine aufbauende
Qualifizierungsmaßnahme oder in ein Arbeitsverhältnis vermittelt werden.
Langzeitarbeitslose TeilnemerInnen sollen sich nach langer
Beschäftigungslosigkeit wieder an die Anforderungen eines geregelten
Arbeitstages gewöhnen.
Die TeilnemerInnen werden über lokale Netzwerke in Kooperation mit dem
Stadtteilbüro akquiriert. Dabei werden die bereits einschlägig bekannten
Personen aus dem Arbeitslosenmilieu bevorzugt, sofern sie der Zielgruppe
entsprechen.
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