Eventmanagement
Träger: Verein für soziale Arbeit und Kultur Südwestfalen e.V.

Projektziel: Basisqualifizierung im Bereich Eventmanagement für benachteiligte Menschen im Zielgebiet (Arbeitslose generell, alle Altersgruppen, Migrant/innen, Ausländer/innen, etc.). Geplant ist eine Qualifizierungsmaßnahme, um Veranstaltungen konzipieren, organisieren und durchführen zu können (regelmäßige Stadtteil-, Straßenfeste, Sportturniere, Ausstellungen, etc.) mit dem Ziel, aus dem Teilnehmerkreis heraus eine eigenständige Organisationsform (z.B. Verein) zu bilden, die zukünftig im Zielgebiet weiter existiert.

Dadurch soll die Sozialstruktur im Zielgebiet gestärkt werden (Stärkung des Gemeinschaftsgefühls und die Förderung der Eigenständigkeit der Bewohner). Das Mikroprojekt ist nachhaltig ausgerichtet. Dies soll durch die Bildung einer festen Organisations-form erreicht werden (Verein, Initiative etc.).

Darüber hinaus bedeutet dies auch die Förderung der Sozialgemeinschaft im Zielgebiet, eine generationsübergreifende Arbeit, sowie die Verfestigung der lokalen Netzwerke.

6 TN/n werden in einem Zeitraum von 9 Monaten geschult, eigenständig Events/ Veranstaltungen zielgerichtet für die Bewohner/innen des Zielgebietes zu planen, durchzuführen und zu finanzieren.

Zu den Qualifizierungsinhalten gehören drei elementare Bausteine:
  Akquisition,
  Konzeption,
  Organisation.

Detaillierte Qualifizierungsinhalte sind
  Grundkompetenzen Sprache,
  EDV, Kalkulation und Kostenkontrolle,
  Sponsoring,
  Werbung,
  Öffentlichkeitsarbeit,
  Bedarfsermittlung,
  selbstständige Entwicklung und Präsentation von Veranstaltungskonzepten,
  Koordination und Umsetzung von Events,
  Durchführung und Betreuung vor Ort,
  Controlling,
  unternehmerisches Denken,
  Selbstständigkeit,
  Kunden- und Marktorientierung

Softskills zur Persönlichkeitsbildung:
  Flexibilität,
  Teamfähigkeit,
  Belastbarkeit,
  sicheres persönliches Auftreten
  Verhandlungsgeschick

Verantwortlich für die Durchführung der Qualifizierung ist Frau Laryssa Burt (Dipl. Sozialpädagogin).

Die Akquise erfolgt durch die Projektleitung im Zielgebiet und in enger Zusammenarbeit mit den Kooperationspartnern im Stadtteil (Stadtteilbüros, Jugendzentrum, KIJUFAZ, Kindergarten, Schule, Kirchen), persönliche Ansprache, einführende Infoveranstaltung.

 

Fazit:
Die Teilnehmer/innen konnten sich in unterschiedlichen Events qualifizieren und beteiligen (eigenständige Bedarfsanalyse, Entwicklung von Ideen, Kalkulation, Organisation, Durchführung und finanzielle Abrechnung der Events bis hin zur eigenständigen Durchführung von Veranstaltungen). Die Motivation im Projekt war bei allen sehr hoch, weil sie eigenständig ihre Ideen realisieren konnten, die Events auf ein großes Interesse gestoßen sind und es eine große Resonanz im Sozialraum gegeben hat.

Im Rahmen der Abschlussreflexion wurde durch die Teilnehmer/innen positiv hervorgehoben, dass von der Projektleitung keine bzw. nur geringe gestalterischen Grenzen vorgegeben wurden. Dadurch konnten sich alle Events am Interesse der Teilnehmer/innen und der Bedarfslage im Zielgebiet orientieren. Dadurch war und ist die Motivation aller Beteiligten (Teilnehmer/innen, Anleiter, Anwohner, lokale Akteure).



Bild: Event „Geocoaching“ – Die Gruppe versucht, mit einem Geocoaching-Gerät einen versteckten „Schatz“ zu finden.




Bild: Während der Projekttage wurden auch immer Betreuungsmöglichkeiten für Kinder und Eltern angeboten.
Die Kinder spielen „wer kann sich am besten verbiegen?“




Bild: Event „Kinderspiele neu entdecken“




Bild: Im Event „Kochklub“ haben Mütter mit ihren Kindern in der Gruppe traditionelle Gerichte zubereitet
und es sich später natürlich auch schmecken lassen.



Bild: „Singstar-Wettbewerb“. Gut – Besser – Singstar!




Bild: Ein großes Event war die Organisation des „Weihnachtsmarktes 2007“
in einer zentral im Stadtteil gelegenen städtischen Einrichtung für Jugend- und Familienunterstützende Dienste (Kooperationspartner: Kinder- Jugend- und Familienhilfezentrum, Fischbacherberg).